Wir Menschen denken in Bildern, die wir uns von uns selbst, von unseren Mitmenschen und von der Welt machen. Viktor E. Frankl entwickelte das Bild des freien Menschen. Der Mensch ist mehr als ein Reflexautomat, ein Triebbündel oder das Produkt von Erbe und Umwelt. Er kann sich zu allen Gegebenheiten wie genetische Veranlagungen, psychische Dispositionen und soziale Prägungen innerlich einstellen oder verhalten aufgrund der „Trotzmacht des Geistes“. Dem Menschen eignet eine spezifisch humane Dimension, die geistige Dimension. Das menschliche Sein ist nicht ein "Nun-einmal-so-und-nicht-anders-sein-Müssen", sondern ein "Immer-auch-anders-werden-Können".
Deshalb darf menschliche Begegnung niemals „geistlose“ sein. Dann wäre sie blind für die unzerstörbare Würde der Person, also blind für die Person selbst.
Auch wäre sie wertblind – blind für jene Werte, die auf jede Person in der Welt warten, von ihr erfüllt zu werden.
Referentin
Mag. Elisabeth Gruber,Termin
Mi., 27.01.2010, 19:00 - 21:00 Uhr
Veranstaltungsort
VIKTOR FRANKL ZENTRUM WIEN
Mariannengasse 1 / Top 15
1090 Wien
Kosten
Pro Person: €12,00
Mitglieder, StudentInnen, SeniorInnen, Zivil- und Präsenzdiener: €10,00